Lernen Sie Craniosacral-Therapie kennen

Was ist Craniosacral-Therapie?


Das craniosacrale System besteht aus den beiden Polen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum), die mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit bilden, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert, sowie dem Nervensystem und den Faszien, die damit verbunden sind. Dieser wellenartige Rhythmus des Liquors überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und die Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. 

Ist der craniosacrale Rhythmus gestört, wirkt sich dies negativ auf das körperliche und psychische Wohlbefinden aus. Solche Blockaden können bereits bei der Geburt beginnen, aber auch durch Krankheiten, Unfälle, Traumata, Schock und psychische Belastungen wie Stress, Ärger und Depressionen entstehen. 


Durch sanfte, präzise Kontakte und der klaren Ausrichtung auf das Gesunde kann der Körper in tiefe Entspannung und Stille eintauchen. Dabei können kraftvolle Prozesse entstehen.
Die Therapeutin besitzt die Fähigkeit, mit ihrer geschulten Wahrnehmung, die Selbstheilungskräfte im Körper, mit dem was nicht im Gleichgewicht ist, in Beziehung zu setzen. Dadurch werden Blockaden gelöst, die Flüssigkeiten können wieder frei fliessen und eine neue Balance entsteht.

Indikationen

 

  • Unterstützung in belastenden Lebenssituationen 
  • Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall
  • Spannungskopfschmerzen und Migräne 
  • Schleuder-, Sturz- und Stauch Trauma 
  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen 
  • Schlafprobleme, Erschöpfungszustände, Depressionen, Stress, Burnout-Syndrom
  • Fibromyalgie
  • Sinusitis
  • Tinnitus
  • Störungen des Kiefergelenks, Zähneknirschen, Zahnschmerzen unklarer Ursache
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blasenentzündungen, Urethral-Syndrom
  • Vulvodynie, Dyspareunie oder Vaginismus
  • Lichen sclerosus
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Störungen des Immunsystems 


Je nach Indikation geschieht die Behandlung begleitend zur ärztlichen oder psychologischen Betreuung.
Die therapeutische Tätigkeit unterliegt der Schweigepflicht.